Weight of the World: Body Positivity

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Im Internet treffen sich alle. Es fühlt sich an wie früher, als man 13 war und sich für die erste Tanzveranstaltung hübsch gemacht hat. Es kommt nur auf diesen einen Augenblick an, sobald man den Saal wieder verlässt, siehst du die anderen bis zum nächsten Freitag nicht mehr. Ähnlich ist es auch mit der eigenen Onlinepräsenz. Gerade da versucht man ein besonders vorteilhaftes Bild abzugeben. Und es gibt auch wirklich, wirklich viele schöne Menschen auf dieser Erde und dank Instagram und Co. hat man noch viel mehr Möglichkeiten diese zu entdecken.

DSC_0370Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters, aber dennoch: Häufig wird gerade der oder die als schön empfunden, die oder der auch ein bestimmtes Ideal verkörpert. Und bei diesem Ideal geht es auch häufig um ein bestimmtes Körperbild: Schlankheit, gern auch gepaart mit Trainiertheit. Das Motto ist: strong not skinny! Für jemanden, der diesem Ideal nicht entspricht ist es schwierig, sich manchmal mit seinem eigenen Körper zu identifizieren und sich wohlzufühlen. Es ist schon länger bekannt, dass Medien einen großen Einfluss auf junge Menschen haben und auf ihnen ausüben.

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Aber:  Es gibt nicht nur diesen EINEN Körpertyp, sondern genau so viele Körper wie es Menschen gibt. Die Gesellschaft und die Medien geben uns aber nur einen „normalen“ vor, der als Standard idealisiert wird. Wer diesem Bild nicht gerecht wird, wird demnach auch nicht als normal bezeichnet. Aber was ist schon normal? Und wer sagt eigentlich was normal ist? Welches Bild bieten wir damit der jüngeren Generation, vor allem in Anbetracht auf die digitale Welt. DSC_0285

Glücklicherweise kann man das Internet für verschiedene Dinge nutzen. So gibt es wirklich wunderbare Instagramaccounts, die gerade gegen dieses Schönheitsideal kämpfen und für Body Positivity stehen. Ist man anders, ist es manchmal schwer sich zu akzeptieren, dabei ist es den Menschen im eigenen Umfeld vollkommen egal, ob deine Arme trainiert sind oder nicht. Es sollte wirklich mehr Menschen geben, die zu sich und ihren Körpern stehen – vor allem öffentlich – anstatt sein Leben damit zu verbringen, versuchen anders auszusehen. Wie viel Zeit man an solche Gedanken verschwendet, ist gar nicht auszumalen. Man läuft doch glücklicher durch die Welt, wenn man eben mit sich selbst zufrieden ist.

Das Motto dieser Bewegung lautet: Body Acceptance – nimm dich so wie du bist. Es ist doch auch egal, ob man ein oder zwei Speckröllchen hat, es geht doch um den Menschen selbst und seine Persönlichkeit. Es ist oft wirklich erschreckend, wie oberflächlich viele Menschen sind und wie sie – auch oft im Internet – andere aufgrund ihres Aussehens beurteilen. Fat Shaming, aber auch Skinny Shaming sind Begriffe, die in den letzten Jahren immer wieder genannt wurden. Es ist wirklich traurig, wie oft ein solches Mobbing und die Glorifizierung eines Körperbildes bei vielen in Essstörungen resultiert. Es muss wirklich in der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden, jeder für sich sollte vor allem daran arbeiten, wie er mit sich und mit anderen in Bezug auf deren äußeren Erscheinung umgeht.DSC_0311Natürlich kommen einem selbst manchmal Zweifel, negative Gedanken kann man nicht einfach abschalten, aber das ist auch vollkommen okay. Solange sie einen nicht vollständig übernehmen. Das Leben ist viel zu kurz um sich mit so etwas herumzuschlagen. Genießen wir doch lieber die Zeit und erfreuen uns an der Schönheit, die jeder Mensch besitzt, anstatt nur Kritik auszuüben. Es ist manchmal ein langer Weg dahin zu kommen, aber er lohnt sich.

Outfitinformation:

Sonnenbrille: Kleiderkreisel

                         Ohrringe: Mango                          

Pullover: Zara

Rock: Kleiderkreisel (Mint & Berry)

Schuhe: H&M

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11 Gedanken zu “Weight of the World: Body Positivity

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