Freiheit Punkt, Punkt, Punkt

Allgemein, Fashion

Polka Dots und Mustemix sind aus der Modewelt kaum noch wegzudenken. Vor allem der Mustermix lässt uns aus den strikten Regeln des „Nur ein Muster pro Outfit“-Gesetzes ausbrechen. Ich denke, wir leben in Zeiten in denen wir frei unsere Kleidung wählen und beliebig kombinieren können. Ja, man könnte ganz utopisch von einer Anarchie in der Modewelt reden: Punkte und Streifen, Karos und Blumen, und Paisley und Tiermuster: alles wird wild durcheinander geworfen und sieht sogar meist gut, manchmal auch nur akzeptabel aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen der heutigen und vergangenen Generation besitzen wir durchaus mehr Freiheit in unserer Kleiderwahl. Hierbei geht es nicht nur um die Auswahl des Motives oder des Stoffes, sondern auch schon um bestimmte Objekte: Frauen tragen Hosen, einige Männer trauen sich an Kleider und Röcke, und wieso auch nicht?

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Das Problem nur: auf roten Teppichen, dem einen 1% der Weltbevölkerung und in Hochglanzmagazinen (und Blogs) mag das alles wunderbar aussehen, rebellisch und wegweisend, nur ist der Alltag weit davon entfernt. Und natürlich, gerade berühmtere Personen können den Anfang auf einer höheren Ebene wagen, der sich dann langsam in die unteren Sphären des „normalen“ Individuums einschleicht. Auch wenn es mit Sicherheit mehr als nur ein paar Jahre dauern wird. Denken wir daran zurück, wie lange Frauen keine Hosen tragen durften und in einigen Ländern und Kulturen noch immer nicht dürfen.

In einer Welt, in der Mustermix schon als ein Zeichen für Exzentrizität gesehen wird, sind wir weit davon entfernt, Freiheit in der Kleiderordnung zu proklamieren. Nur wird Progressivität – egal in welchem Bereich – zunächst mit Widerstand konfrontiert, der sich in Form des Alltäglichen zeigt: Abgesehen von Anfeindungen durch das sozialen Umfeld, würde wahrscheinlich jemand, der ein Pailettenshirt zur Arbeit trägt, von seinen Vorgesetzen ins Büro zitiert.

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Von einer Befreiung in Kleiderkonventionen sind wir zwar noch einiges entfernt, dennoch kann ein Mustermix ein Weg zur Loslösung von gesellschaftlichen Konventionen und Erwartungen, wie Mode zu sein hat, erscheinen. Aber wirklich nur ein kleiner Schritt, der vielleicht irgendwann Gemüter bewegt und eine Fashion-Revolution startet, ähnlich wie beim Butterfly-Effekt.

Ich selbst bin ein große Befürworterin des Mustermixes, weshalb ich ihn auch häufig trage, manchmal mehr oder weniger offensiv. Kleine und große Punkte in Kontrast zueinander zu zeigen, ist ein milde Art ein Muster in zwei unterschiedlichen Ausprägungen zu tragen.


 

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Blair Witch Project

Allgemein, Fashion

Eine Woche ist wieder vergangen. Eigentlich hatte ich vor, einen Artikel, passend zur Farbe meines Looks, zum Thema Black Friday am vergangenen Freitag zu schreiben. Leider befand ich mich in einem Motivationsloch. Dafür habe ich heute das Layout meines Blogs verändert und versuche es demnächst immer weiter zu optimieren. Auch habe ich mir gestern eine Liste angefertigt, mit Beiträgen, die ich demnächst schreiben möchte. Aus einem solchen Motivationsloch zieht man sich ja sowieso immer besser selbst wieder heraus, manchmal klappt es bei mir auch am besten in solchen Phasen Listen anzufertigen, die ich dann so bald wie möglich abhake.

 

Und ich habe wirklich viel, was ich noch abhaken möchte, insbesondere wenn es um diesen Blog geht. Deshalb zeige ich heute auch einen Look, den ich schon vor zwei Monaten geshootet habe. Wegen meiner Masterarbeit hatte ich keine Zeit – und um ehrlich zu sein, keinen Nerv – um mich wieder dem Bloggen zu widmen. Aber nun weg mit der Negativität, hier sind meine Gedanken zu diesem Outfit, dass wie so oft Vintage-inspiriert ist.

Zu allererst möchte ich etwas zum Kleid sagen. Wie auch viele andere Kleidungsstücke von mir, habe ich es gebraucht über Kleiderkreisel erstanden. Dieses Kleid mit tieferem V-Ausschnitt, A-Linie und eingebranntem Samtmuster erinnert mich sehr stark an das, welches Blair Waldorf aus Gossip Girl in der dritten Staffel trug. Da ich seit ich zum ersten Mal Gossip Girl gesehen habe, ein Riesenfan geworden bin, habe ich auch oft versucht die Kleider aus der Serie nachzukaufen. Meistens natürlich nur in ähnlich und kostengünstig, so wie auch dieses Kleid aus einer sehr alten Conscious Collection von H&M. Aber Samt gerät nie aus der Mode, vor allem nicht in den kälter werdenden Tagen und der festlichen Saison ist Samt kaum wegzudenken. Es muss also nicht immer nur neu sein. Eine andere Kombination reicht vollkommen.

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Auch meine Ohrringe sind eigentlich im Original von Zara, aber ich habe sie auch über Kleiderkreisel gekauft. Sie erinnern mich stark an Ohrschmuck, den Edie Sedgwick in den 60ern trug. Auch sie ist eine meiner großen Ikonen, wenn es um Styleinspiration geht. Ich entnehme sehr gern Elemente aus verschiedenen Stilen und unterschiedlichen Zeiten und mixe sie miteinander, sodass wiederum etwas neues entsteht. In Kombination mit dem Netz-Shirt erinnert dieser Look wahrscheinlich kaum noch an Blair Waldorf. Durch die Serie „The Chilling Adventures of Sabrina“ ist mein altes Interesse an Hexen wieder aufgeflammt. Besonders die drei Schwestern sehen in (fast) jeder Szene beeindruckend aus. Seitdem ich die Serie durchgeschaut habe, überlege ich auch einen Look-a-like-Post über sie zu machen. Das wäre ein weiterer Punkt auf meiner Blog-Liste.

#selfcare?

Allgemein, Fashion, Rambling

DSC_0012b.jpgDieses Jahr hatte es wirklich in sich. Ich glaube, ich hatte schon lange nicht mehr einen solch langen Zeitraum mit so vielen persönlichen Höhen und Tiefen wie 2018. Ich bin ein wenig froh, wenn wir das neue Jahr einläuten können, auch wenn die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbeigeflogen ist. Für mich beginnt nun auch ein neuer Lebensabschnitt: Vor kurzem habe ich meine Masterarbeit abgegeben und warte auf mein Ergebnis. Für mich bedeutet dies nun, sich auf die Jobsuche zu begeben, also Bewerbungen schreiben, versenden und auf eine positive Rückmeldung hoffen.

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Dieses Zwischenstadium bietet mir momentan Zeit mich etwas auf mich selbst zu konzentrieren und Dinge nachzuholen, die ich lange vernachlässigt habe. Ganz abgesehen von Ordnung in der eigenen Wohnung und auf dem Schreibtisch, muss ich wieder Platz für kreative Elemente in meinem Leben schaffen und sie wieder in meinen Alltag integrieren. Dazu gehört auch dieser Blog, aber auch Malen, schreiben, mal wieder Gitarre spielen oder endlich wieder zum Sport gehen. Vieles davon ist in den vergangenen Monaten einfach auf der Strecke geblieben, nicht nur aus Zeitmangel, sondern vor allem wegen fehlender Motivation. Auch wenn ich mich freue, wieder mehr Zeit für mich zu haben, bedeutet dieses Zwischenstadium auch Ungewissheit. Ich denke das kennen viele. Nicht zu wissen, was in nächster Zeit auf einen zukommt, ist aufregend und gleichzeitig nervenaufreibend.

Aber genau dieser Übergang bietet mir ja nun Zeit für mich. Unter #selfcare kann man dies auf Instagram immer wieder lesen: Nehmt euch Zeit für euch selbst! Gönnt euch! Zeitschriften wiederum proklammieren #selfcare und bieten gleich dazu die passenden Produkte an: Kerzen, ein neuer Schal, ein neues Beauty-Treatment. Klar, sich um sich selbst zu sorgen, auf sich zu hören ist ungeheuer wichtig und ich denke dieses Verständnis ist ein Zeichen unserer Generation. Hobbies und Freizeit und die dazugehörige Selbstverwirklichung stehen bei den meisten höher im Konkurs, als Arbeit und Geld verdienen. Oder man versucht Arbeit zu finden, die zu einem passt und gleichzeitig mehr ist als nur reiner Broterwerb. Selfcare ist aber so viel mehr als ein teurer Pullover, den man sich endlich kauft, Stichwort #Gönnung, sondern wirklich mal auf sich selbst zu hören und zu achten. Sich mal etwas gönnen, egal ob es ein teures Essen mit Freunden ist oder einfach mal länger aussschlafen, können die gleiche Wirkung in einem selbst auslösen. Dennoch: Selfcare sollte nicht so verstanden werden, dass man sich der Konsumwelt hingibt, sondern wirklich sich um sich selbst kümmert, auf die Gesundheit achtet, psychisch wie physisch und auch mal Nein zu toxischen Lebensinhalten sagen zu können. Magazine wollen Produkte bewerben, wir aber wollen leben. Und das auch gut und glücklich.

 

Bei mir war es die ersten Tage – und auch jetzt noch – eine Mischung aus beidem: Endlich Zeit fürs Online–und Offline-Shopping gehabt, erstand ich mir auch gleich einiges, dank des aufkommenden Black-Friday-Sales, und ich bin zum Sport gegangen, habe aufgeräumt, mich ausgeruht und gelesen. Für mich ist es also eine gute Mischung aus beidem, wobei tatsächlich der zweite Aspekt überwiegt. Der Effekt des länger ausschlafens und der inneren Ruhe hält nun mal länger, als die Freude über einen neuen Pullover. Und was macht ihr? Was bedeutet Selfcare für euch?DSC_0004

Into Space

Allgemein, Poetry

I wanted to post another poem again. If I’d be a better musician this would be a song, because I wrote those lines as a songtext not a poem. I’ve got a notebook full of those and I want to share some of these with you. And maybe sometime I’ll record some of my lyrics together with my guitar. 

 

Set the clock on fire

the minutes can’t keep up

life’s too short to track the time

once you’ll wake up buried six feet under

down in the darkness

life’s too short to short to skip a beat

 

time moves fast, time moves past

 

little footsteps down the mile

getting faster and faster

you try to catch, but grasp at nothing

 

don’t move, don’t blink

two seconds I’m done

I’m good, I’m gone

this is the end my friend

the beautiful end

 

into space we must go

sacrifice ourselves just for a bitter thrill

there’s nothing left to lose

nothing left to fight for

and now give me all of it

everything, anything

 

this won’t slow me down, I’m faster

I’m harder made of stone

invicible, unstoppable

senseless

immortalilty for dead seconds

Wasting Light

Allgemein, Poetry
Seit 2015 mache ich beim alljährlichen 48h-Filmwettbewerb mit. Auf meinem alten Blog hatte ich zu diesem Video aus 2016 einen kleinen Beitrag geschrieben, bei dem es um diesen Kurzfilm geht. Da ich bald den alten Blog löschen möchte, wollte ich aber vorher noch einmal diesen Film auf dieser Website hochladen. Vielleicht übernehme ich auch noch die anderen Beiträge, aber vielleicht auch nicht. Ich bin schon eifrig am schreiben für eventuell weitere kleine Projekte, die so nebenbei entstehen sollen. In meinem Kopf sind einfach zu viele Ideen!
Hier aber erstmal das Video! Darunter findet ihr die längere Version des Gedichtes, welches am Ende des Videos im Hintergrund gesprochen wird. Die Musik dazu hat wieder „Insomniac Territory“ gemacht. Wer mag Alternative Rock mit Punkeinflüssen mag, darf sie gerne auf ihrer Bandcamp-Seite besuchen!

Wasting Light

Tender was the night
sinking with  the sun
I’ll leave tonight to a land far away
where I am the queen, the angel, the saint in shining armor
running and escaping
in my dreams I am endless
my garden eden, paradise, nirwana
welcomes me with open arms
bored of luxury, tired of society, sick of mankind
raised by decandence, nurished by madness
ending as a teenage manaic
losing all innocence
never alone, but always lonely
famished but never hungry
diving deeper into the black ocean
there is the white light
white heat
crawling under my skin
careless
bombs in my head, riot in my heart
I am ending.

and the purest enemy might be your love affair

seen you nude and naked everywhere

and I’ve been sitting and thinking all night long

if there’s a trail between your thighs that can stop evil

and when the sun shines all night you know you are alright

the joy you feel is almost as real

as the ghost of your whole past

and if you get the girl of your dreams

try not to wake up too soon

if you come along my way

don’t look or you might fail

to keep your love for you

but you won’t see she can never be me

she’s not easy but a simple state of mind

trapped inside a nightmare forever

I stare at her, oh she’s so fine

will you always be mine she says most of the time

If I were here, would you still be with me

that’s what I think most of the time

 

toying with dreams and tearing them apart

it takes a little time to get used to being

awake and you not asleep next to me

love tore us apart

and Ian knew

we’ll never be the same

daydream nation is on the hunt

and destroys of what is left of trust, illusion and lust

can you feel it coming down again?

 

well I bet you don’t think of me at all, it’s just her eyes on your mind

and that’s okay, I will be fine

sometime around noon

I slip into my own dreams and out of yours

I bet you haven’t noticed

I know you cared, but that was not enough

too little feeling were left for me

and we’re moving on now

Allgemein, Poetry

If I wannabe a … what?!

Allgemein, Fashion

I kind of started this whole thing about a year ago. But first I wrote on another website on blogspot, which still exists. But in this whole year I’ve written maybe about ten posts and that is not very much for a supposed to be blogger. Maybe part of the reason is, that I am sometimes lazy, stressed or unsure of what to write. Do I want my posts to be political, philosophical, poetic or really really simple? I’m still unsure and I am still unsure if I should keep up writing in English.

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When 2017 started I made a list of things I want to do and one of them was to write two posts a week. I didn’t keep up with it or anything else that I had written down on that list. Again it’s my own lack of discipline and inability to be a good time manager in order to get all the stuff done that I want. Every night I get into bed and tell myself that I can do the things I’ve planned for the next day. But it doesn’t happen. Maybe I shouldn’t write so many things down, when I already know, that I can’t keep up with it. It’s quite frustrating.

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Or maybe I should start being more ambitious. I spent so many years in my youth neglecting my hobbies and maybe even „talents“ because I am a lazy piece of ass.  So as I am writing this next to my laptop is a new list of things and maybe, just maybe I will get through that list till the end of summer. And maybe I can find out, how to be a better version of myself. And know where this blogthing is going to head.

I already did three or four more little photo shootings, but haven’t uploaded them. But I am a fan of chronology, so I am posting them in their rightful order. This is the third one, done when it was kind of cold outside and I wanted to do something different. So me and my friend went down into my house’s cellar. The architecture down there is quite interesting, because it got narrow, crooked corners and little hallways. It’s hard to explain if you haven’t been down there.

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The light often went out and the light itself isn’t the best, but it’s something different. And I actually want to do things differently, even though a lot of people won’t like them. But it being liked is not the main goal in life, sometimes yes, but it often means not being yourself and I can’t bear that anymore. DSC_0223

To quote Kurt Cobain: I’d rather be hated for who I am, than loved for who I am not.

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Outfit information:

Shoes: Missguided

Ring: & other stories

Sunglasses & Cardigan: Kleiderkreisel

Top & Earrings H&M

Skirt: Vila

 

Big City Life

Allgemein, Fashion

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Zur Zeit lese ich für ein Seminar in Philosophie einen Text des Soziologen Georg Simmel über die Stadt und das Geistesleben. Simmel hat verschiedene Texte über – für mich – interessante Themen geschrieben, unter anderem über Mode, Schmuck, Kunst und auch über Geld. Sein Interesse gilt vor allem der Beziehung des Individuums und der Gesellschaft in der es lebt. Für ihn sind Landleben und das Leben in der Großstadt zwei sehr verschiedene Arten zu leben. Aber dies ist ja nichts neues.

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Oberteil: & other stories, Schuhe: Tausch über Kleiderkreisel (H&M), Rock: Kleiderkreisel (H&M)

 

Ring: H&M, beide Ketten: Kleiderkreisel (unbekannte Marken)

In der Großstadt gibt es für das Individuum weitaus mehr Eindrücke, ja schon fast ein Übermaß an Eindrücken. Sein Verstand muss hier die Funktion des Schutzes einnehmen, um die verschiedenen Eindrücke zu sammeln und zu reflektieren. Gerade als ich diese Zeilen las, fiel mir wieder auf, wie anstrengend ich selbst Großstädte finde. Viel zu viele Menschen auf viel zu engem Raum, die sich durch große Straßen drängen. Gepflegtes flanieren ist meist nur zu den frühen Morgenstunden oder am späten Abend möglich. Jedes Mal, wenn ich in einer größeren Stadt bin, empfinde ich Faszination und Abscheu zugleich.

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Ich freue mich daher immer wieder nach jedem Kurztrip oder Urlaub nach Kiel zurückzukommen. Und auch wenn ich von einem Dorf komme, kann ich mir dennoch nicht vorstellen wieder dorthin zu ziehen. Dafür ist mir es dort zu einödig. Und viel zu wenige Eindrücke für meinen Geist, wie Simmel sagen würde. Kiel ist dafür aber die perfekte Alternative. Selbst in der Stadt gibt es viele schöne Parks und Grünanlagen und nicht zu vergessen das Meer, ist immer greifbar nah.

DSC_0155Die Anzahl an Eindrücken, die es hier gibt ist daher geringer als in manch anderer Stadt. Aber genau richtig, um nicht zu überfordernd zu sein. Und selbst wenn ich Lust auf viel mehr habe, Hamburg ist gleich um die Ecke.

 

 

Rain – My old friend

Allgemein, Fashion

Nach fast einem ganzen Mai und den ersten Tagen im Juni hat sich das Kieler Wetter doch wieder durchgesetzt: Ein ganzer Tag gefüllt mit Regen und Juni-untypischer Kälte. Auch wenn ich so einen Tag zur Abkühlung mal ganz gut finde, hoffe ich dennoch, dass es bald wieder wärmer wird. So langsam hatte ich mich nämlich gerade an die Sonne gewöhnt.

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Ich habe schon lange nicht mehr aktiv an dieser Seite gearbeitet. Ich war kurz davor sie wieder zu löschen, aber ich wollte ihr noch eine Chance geben. Und wo sollte ich sonst so sinnlose Texte verfassen?

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Anstatt nun die Fotos alleine in meinem Zimmer mit meinem Handy zu machen, fragte ich einen Freund, ob er sich nicht seine Kamera schnappen könnte und mich fotografieren kann. Und da das Wetter für Außenaufnahmen ungeeignet war, schlichen wir uns in den Sechseckbau an der Uni. Wer in Kiel studiert und sich nicht ganz dem universitären Kulturleben fernhält, der kennt mit Sicherheit dieses wunderschöne Gebäude und den Theatersaal. Auch wenn der Bau nicht meinen ästhetischen Vorstellungen von Architektur entspricht, verbringe ich dort sehr gerne meine Zeit.

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Nicht nur, dass ich zum ersten Mal ein bisschen geshootet wurde, feierete ich dann auch zuhause gleich meine Photoshop-Premiere. Ein bisschen Spaß macht es ja schon, dennoch brauche ich noch sehr viel Übung.

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Über Kommentare, Anmerkungen etc. würde ich mich sehr freuen 🙂

 

Ein paar Eindrücke meiner Spielereien mit dem Programm.

My My,  hey hey.

We burn ourselves away.

the drugs don’t work and we fade away

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into illusion and illustration

until nothing leaves a trace of us

just us on the carpet

framed in a photograph

and no one seems to care and no one wants to see

when we were young, free, careless, wild

once we had fun.

so kiss me on my arm

the skin tingles, but the moment is already slipping away.

and I don’t even know your name

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what a shame, but it doesn’t matter

I’ll see you again in 60 years

on a photograph in a box

hidden away with lost dreams

and dried up hope

boldness was such a tragedy

spoken out with shy words

Allgemein, Poetry